Gesundheit

Mit den Kräften des Meeres heilen

Thalasso nutzt die Kräfte des Meeres und wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus. Es kann bei vielen Erkrankungen eingesetzt werden und verspricht eine Linderung oder gar Heilung. Erfahren Sie unter Krankheitsbilder, bei welchen Erkrankungen oder körperlichen Schwächen Thalasso empfohlen wird.

Gut aufgenommen: Die Salzmischung des Meerwassers ähnelt der des menschlichen Blutes. Sie wird daher besonders gut vom Körper aufgenommen und unterstützt Heilungsprozesse bei Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, entzündlichen Darmerkrankungen, Herz- und Kreislaufproblem sowie bei Migräne. Besonders bei Schwächungen der Atemwege, bei Hautkrankheiten und zur Entspannung empfiehlt sich eine Thalasso-Kur.

Thalasso zur Entspannung

Die Sorgen weit weg. Manchmal wächst einem alles über den Kopf, wir fühlen uns müde und verspannt. Dann wird es Zeit für eine Thalasso-Kur, denn die wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus. Sie stärkt nachweislich das Immunsystem des Körpers und mildert Erschöpfungszustände. Bei einem Spaziergang am Strand lassen sich die Probleme wunderbar vom Wind davontragen und eine Massage befreit von Verspannungen und leichten Schmerzen, steigert die Durchblutung der Haut und fördert den Stoffwechsel.

Eine Norderneyer Studie zeigt, dass Thalasso bei ausgebrannten Menschen wahre Wunder wirkt. Das Institut für Rehabilitationsforschung auf Norderney hat fünf Jahre lang die Erkennung und Behandlung von Burnout untersucht. Verschiedene Fragebögen wurden während einer dreiwöchigen Reha im Meeresklima sowie vier Wochen, drei sowie sechs Monate danach beantwortet. Aktivität und Stoffwechsel wurden an zwei Gruppen von Burnout-Patienten gemessen. Die eine Gruppe erhielt eine stressfreie Bewegungstherapie, die andere hingegen nicht. Der Erfolg war verblüffend: Die Burnout-Beschwerden gingen in beiden Gruppen dauerhaft zurück, Schlafstörungen verschwanden sogar völlig. Überraschend war, dass die Beschwerden sich in jedem Fall besserten, mit oder ohne spezielle Behandlung.

Thalasso für Allergiker

Tränende Augen, Nasenkribbeln, Atemnot – mit diesen Symptomen haben Pollen-Allergiker im Frühjahr wieder zu kämpfen. Jetzt haben Birke, Weide und Esche Hochsaison. Ein Aufenthalt an der See bringt nicht nur kurzfristig Erleichterung. Auch danach sind die Betroffnen bis zu zwölf Monate beschwerdefrei.

Wohltuendes Meeresklima: Dass das Klima an den deutschen Meeresküsten für Allergiker günstig ist, ist bekannt. Die Luft an der See ist wesentlich reiner als im Binnenland. Dies gilt umso mehr, wenn der Wind vom offenen Meer weht. Dann sind Pollen praktisch nicht nachweisbar. 

Jahrelange Messungen des Instituts für Rehaforschung auf Norderney haben beispielsweise ergeben, dass bei entsprechender Windrichtung die Luft auf der Insel genauso sauber ist wie im Computer-Reinstraum. Dies gilt nicht nur für Pflanzenpollen, sondern auch für Schimmelpilze und Hausstaub. Wenn der Wind aus Richtung des Festlandes weht, sind zwar geringe Mengen von Allergenen nachweisbar – jedoch weit weniger als im Binnenland. So überrascht es nicht, dass Allergiker an der See buchstäblich aufatmen. Thalasso-Kuren unter fachkundiger Anleitung unterstützen den Erholungsprozess.

Doch die heilsame Wirkung der Seeluft dauert auch nach dem Küstenaufenthalt noch an. „Asthmatiker können nach einer Thalasso-Kur auf den ostfriesischen Inseln mindestens drei Monate beschwerdefrei leben“, erklärt PD Dr. Friedhart Raschke, der auf Norderney das Institut für Rehaforschung leitet und seit 20 Jahren auf dem Gebiet der Thalasso-Therapie tätig ist. Noch besser sind die Aussichten für Heuschnupfen-Patienten. Sie können nach einem Küstenaufenthalt zwölf Monate oder länger ohne Beeinträchtigungen leben.

Thalasso nutzt die Kräfte des Meeres, um Krankheiten zu heilen, zu bessern oder vorzubeugen. Laut Verband deutscher Thalassozentren kann Thalasso bei folgenden Krankheitsbildern Erleichterung verschaffen:

  • Akne
  • Allergien
  • allgemeine Abgeschlagenheit
  • Anämie
  • Antriebsstörungen mit depressiven Phasen und Ängsten
  • Arteriosklerose
  • Azidose
  • Beschwerden des nichtentzündlichen, rheumatischen Formenkreises
  • Beschwerden in Folge von Stress und Überarbeitung
  • Cellulite
  • chronische Atemwegserkrankungen
  • chronische Ermüdungserscheinungen
  • degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Durchblutungsstörungen
  • entzündliche Darmerkrankungen
  • geschwächte Immunabwehr
  • Herz- und Kreislaufschwäche
  • Hyperhidrosis
  • Ichthyosis
  • Krampfadern
  • Krebsnachsorge
  • Migräne
  • Muskelverspannungen
  • Neurodermitis
  • Ödeme
  • Osteoporose
  • Psoriasis vulgaris
  • psychovegetative Störungen
  • Raucherentwöhnung
  • Rehabilitation nach Herzinfarkt, Schlaganfall und nach Operationen
  • Renkovaleszenz nach Schwangerschaft
  • Schadstoffausleitung
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Schlafstörungen
  • Stoffwechselstörungen mit Übergewicht
  • Teleangiektasien
  • Thrombosevorsorge
  • trockene Ekzeme
  • Venenleiden
  • verzögerte Wundheilung
  • vorzeitige Alterserscheinungen